SCHAMANISMUS

Schamanismus ist das älteste Wissen über die Kräfte des Universums (belegt etwa 44.000 Jahre) - es ist der Ursprung menschlicher Spiritualität. 

Schamanismus zu leben heißt im Einklang mit der Natur zu sein und den kosmischen Gesetzen zu folgen.

 

Man kann den Schamanismus auch als älteste Heilmethode der Menschheit ansehen, ein Erfahrungsschatz vieler Generationen. 

Die schamanische Heilarbeit beruht auf dem uralten Wissen, dass Körper, Geist & Seele miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

 

Alles ist beseelt, hat einen Geist - die Erde, der Mensch, das Tier, Pflanzen, Bäume, Gegenstände, Situationen.

Alles ist miteinander verwoben und verbunden - wo eine Aktion ist, da ist auch eine Reaktion.

Man begegnet Allem-was-ist mit Respekt und Würde.

Was man nicht versteht, bekämpft man nicht, sondern lernt es zu verstehen.

Alles hat einen Sinn und einen Platz im universellen Gefüge - auch Schöpfung genannt.

 

Der Schamanismus ist ganzheitlich und überall auf der Erde verbreitet.

Unsere Wurzeln stammen von den Kelten und den Germanen ab. 

 

Schamanische Fragmente sind in allen gängigen modernen Heil- und Coaching-Methoden enthalten, denn alles hat sich hieraus entwickelt! 

SCHAMANE

Der Begriff "Schamane" stammt ursprünglich aus Sibirien.

 

Jedes Naturvolk hat für den Mittler, Berater, Heiler, Seher eine andere Bezeichnung - die gängigsten sind:

Schamane, Druide, Medizinmann, Heiler, Seher, Hoheprister.

 

Der Schamane arbeitet ganzheitlich und ursachen- sowie lösungsorientiert.

Ziel ist es, stetig in Harmonie & Balance zu sein. Ist man es nicht, wird geschaut, was der Grund dafür ist.

Eine Disbalance führt zu Unwohlsein bis hin zu Krankheiten.

 

Der Schamane holt sich Lösungen und Wege von seinen spirituellen Verbündeten (Krafttiere, Innere Lehrer, Natur- und Lichtwesen sowie Geistführer).

 

Die Arbeit des Schamanen ist mental, energetisch und rituell.

 

Ein Schamane kann sowohl detailorientiert arbeiten (z. B. auf Zellebene) als auch alle übergeordneten und äußeren Einflüsse, die mit etwas im Zusammenhang stehen, erkennen und deuten (Familie, Gesellschaft bis hin zur universellen Ebene).

Dieser Audiobeitrag über Schamanismus bringt es auf den Punkt - gut, seriös und solide erklärt, was Schamanismus wirklich ist und wie ein Schamane arbeitet! 

Keltischer Schamanismus

Starke Verbundenheit mit der Natur - ganz besonders mit Bäumen und Naturgeistern.

Die Eiche ist der wichtigste Baum der Kelten und eng mit dem Druidentum verknüpft (Dru = Eiche). 

Ein weiterer sehr wichtiger Baum ist die Birke - sie besitzt eine starke Schutzkraft.

Druide ist die keltische Bezeichnung des Schamanen oder schamanisch Praktizierenden.

Räucherung überwiegend mit Harzen, Hölzern, Rinde - der Geist der Bäume wird dadurch frei gesetzt.

Im Keltentum werden die Kollektivenergien als Götter bezeichnet.

Keltische Götter können jede Gestalt annehmen - am liebsten die Gestalt eines Waldtieres.

Die Spirits (Geistwesen) werden als Verbündete angesehen, nicht als Diener.

Ein keltischer Druide steht stets im Dienst der Gemeinschaft und stellt sich für die Spirits als Mittler zur Verfügung.

Nord-Amerikanischer Schamanismus

Im Nord-Amerikanischen Schamanismus werden die Kollektivenergien als Hüter bezeichnet.

Alles ist gleichwertig - der Mensch, die Natur - alles. 

Es gibt dadurch kein Besitzdenken - wir leihen uns aus, was wir brauchen - kommen mit nichts und gehen mit nichts.

Das 7-Generationen-Prinzip der Irokesen besagt, dass jede Handlung so durchdacht werden sollte, dass diese die Auswirkungen bis zur 7. folgenden Generation beinhaltet (der "weiße Mann" handelt dagegen besitzdenkend, ausbeuterisch und egoistisch).

Das Medizinrad ist eine wichtige Grundlage der Nord-Amerikanischen Kulturen.

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