KELTISCHER JAHRESKREIS

Dauer des Workshops: 1 Tag (Samstag oder Sonntag - Beginn: 10 h, Ende: 16 h)

 

 

INVESTITION IN DICH

 

Deutschland

 

200,- EUR (inkl. 19 % MWSt.)

 

Schweiz

 

250,- CHF

 

Jeder Workshop ist in sich abgeschlossen - man benötigt keinerlei Vorkenntnisse.

 

Ich habe mit Absicht nicht zu viele Details aufgelistet, da ich die Workshops offen gestalten möchte - je nach dem, was gerade in welcher Form gebraucht wird. 

YULE - WINTERSONNENWENDE (21. Dezember) - Sonnenfest

 

Die Wintersonnenwende ist die längste Nacht des Jahres. Von nun an nimmt das Licht wieder stetig zu - die Tage werden länger, die Nächte kürzer. Die Geburt der Sonne steht für den Neubeginn allen Lebens. Der Kreislauf des Jahres beginnt von vorne. Das Licht triumphiert über die Dunkelheit. In dieser Nacht wird auch das Sonnenkind geboren. Die Geburt eines Lichtkindes ist Bestandteil vieler Kulturen unserer Erde und viel älter als das Christentum.

IMBOLC - DAS FEST DES LICHTS (1. Februar) - Mondfest

 

Dieses Fest ist Brigid gewidmet, dem Jungfrau-Aspekt der Großen Keltischen Göttin (Jungfrau, Mutter, Alte Weise). Die Natur beginnt zu erwachen, das Licht setzt sich immer mehr durch - es beginnt die Zeit der Erneuerung. Es ist aber auch eine Zeit der Reinigung. Die letzten Spuren des Winters werden hinausgefegt - sowohl physisch als auch energetisch - alles Alte darf jetzt endgültig gehen. Im ganzen Haus werden Kerzen angezündet um das Licht zu feiern.

OSTARA - DIE FRÜHJAHRS-TAG-UND-NACHTGLEICHE (21. März) - Sonnenfest

 

An diesem Tag sind Tag und Nacht gleichlang. Ab jetzt werden die Tage länger sein und die Nächte kürzer, das Licht wird immer stärker, alles wird fruchtbar. Dieses Fest ist der Göttin Ostara gewidmet - mit ihr eng verknüpft die Symbole Ei und Hase. Das Ei steht für Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. Auch dieses ist ein weit verbreitetes Symbol, nicht nur in unserer Kultur. 

BELTANE - DAS FEST DER DRUIDEN (1. Mai) - Mondfest

 

Beltane ist ein Fest der Druiden und schon sehr alt. Es ist ein Fest der Sonne, des Lichts und des Feuers. Zu Beltane werden riesige Feuer entfacht, um den Beginn des Sommers zu feiern. An diesem Tag wird getanzt und gefeiert und es finden magische Segenszeremonien statt. Gott und Göttin vereinen sich, um die Erde fruchtbar zu machen - die Vereinigung der weiblichen und männlichen Kraft. Dies findet sich auch heute noch in den rituellen Tänzen zum 1. Mai unter dem Maibaum.

LITHA - DIE SOMMERSONNENWENDE (21. Juni) - Sonnenfest

 

Die Sommersonnenwende ist der längste Tag des Jahres. Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Es ist das Fest der Freude und des Dankes. Alles wächst und gedeiht und die Menschen sind fröhlich und ausgelassen. Es ist die sorgloseste Zeit des Jahres. Zur Sonnenwende werden daher viele große Dankes- und Freudenfeuer errichtet. Kirchlich traditionell auch als Johannisfeuer zu Ehren von Johannes dem Täufer.

LUGHNASADH - BEGINN DER ERNTEZEIT (1. August) - Mondfest

 

Dieses Fest ist dem Gott Lugh gewidmet - sein Name bedeutet frei übersetzt "Licht". Es ist der Beginn der Erntezeit und das wird groß gefeiert - Menschen kommen zusammen, tischen jede Menge Essen auf, messen sich in Wettkämpfen, führen ihre Tiere vor und tanzen bis tief in die Nacht. Man bedankt sich bei Mutter Erde für die reichen Feldfrüchte mit verschiedenen Dankbarkeitsritualen in denen Opfergaben eine große Rolle spielen. Man gibt ein wenig von dem zurück, was Mutter Erde uns schenkt. 

MABON - HERBST-TAG-UND-NACHTGLEICHE (21. September) - Sonnenfest

 

An diesem Tag sind Tag und Nacht gleichlang. Ab jetzt werden die Nächte länger sein und die Tage kürzer, das Licht zieht sich immer mehr zurück. Die Ernte ist eingebracht, die meiste Arbeit ist getan. Mit dem, was die Erde einem geschenkt hat, kommt man nun über den Winter. Mabon ist ein Dankbarkeitsfest. Auch hier sind Opfergaben sehr wichtig - man gibt etwas von dem zurück, was man erhalten hat. Für die Menschen beginnt jetzt eine Zeit der Stille und der dunklen Nächte.

SAMHAIN - DAS FEST DER AHNEN (1. November) - Mondfest

 

Es ist der Beginn der dunklen Winterzeit - eine Zeit des Rückzugs und der Innenschau. Die Kelten waren davon überzeugt, dass nur der Tod neues Leben erschafft. Samhain ist daher auch ein bedeutsames Fest zu Ehren unserer Ahnen. An diesem Tag rücken die Lebenden und die Verstorbenen ganz nah zusammen. Der Ahnenkult ist in vielen alten Kulturen von immenser Bedeutung. Es ist eine der größten Kraftquellen für das eigene Leben. Niemand existiert getrennt von den Verstorbenen, denn ihre Präsenz ist allgegenwärtig. Auf ihren Spuren wandeln wir, aus ihrem Wissen schöpfen wir und durch ihre Augen sehen wir. Die Verstorbenen geben Antwort, wenn wir sie um Rat und Beistand bitten. Es ist uralter Brauch, sie zu achten und zu ehren - besonders in der Nacht von Samhain.

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